Neuer Jugendchor "Um Gottes Willen"
Jugendchor "Um Gottes Willen"
Katholische Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius
Katholische Pfarrgemeinde St. Clemens und Mauritius Jugendchor "Um Gottes Willen"
Es grünt so grün, wenn unsere großen und kleinen Gärten blühen ... Sieben Jahreszeiten machen es möglich
An den 4 Fastensonntagen predigen wieder Laien, anlehnend an Ostern Experimentell wurde das Thema Freiheit gewählt.
Weiterlesen: Fastenzeit - Predigten zum Thema Freiheit und Kirche
Männerwallfahrt 2026:
Bischöfliche Visitation der Pfarrei Sankt Clemens und Mauritius
Im März und April 2026 wird Weihbischof Rolf Steinhäuser die Kirchengemeinden der Pastoralen Einheit ‚Schäl Sick Nord‘ (Köln rechtsrheinisch Nord) an einzelnen Tagen visitieren.
Der Bischof besucht die Pfarreien, um sich ein Bild von der pastoralen Situation zu machen. Für die einzelne Pfarrei ist diese Zeit Gelegenheit zur Reflexion und Zeit zur Stärkung auf dem Weg, Kirche Jesu Christi vor Ort zu sein.
Weihbischof Steinhäuser wird Gespräche führen mit den Mitgliedern des Kirchenvorstandes und Pfarrgemeinderates, mit den Seelsorgern, den hauptberuflichen Musikern, Küster*innen und den Mitarbeitenden des Pastoralbüros. Außerdem werden dem Weihbischof einzelne pastorale und karitative Projekte vorgestellt. Des Weiteren wird es ein Treffen mit den Leitungen der Kindertagesstätten und den Religionslehrer*innen geben. Auch der Bezirksbürgermeister und die Stadtteilkoordinator*innen werden den Bischof treffen.
Alle Gemeindemitglieder sind eingeladen, die Gottesdienste mitzufeiern, die Weihbischof Steinhäuser an den Visitationstagen hält und die wir in den Pfarrnachrichten kenntlich machen werden.
Besonders einladen möchten wir jetzt schon
am Samstag, 07. März, um 16:00 Uhr ins Pfarrzentrum St. Petrus
Canisius. Im Anschluss feiert der Bischof die Vorabendmesse um 17:00 Uhr.
St. Pius X., René-Bohn-Str. 1, 51061 Köln-Flittard und
Liebfrauenkirche, Regentenstr. 4, 51063 Köln-Mülheim.
In der Vorfreude auf gute Begegnungen anlässlich der Visitation und in der Hoffnung, dass diese Zeit für uns eine Zeit der geisterfüllten Momente wird.
Ihr Pfarrer Stefan Wagner
Fotokredit: Rolf Steinhäuser © Erzbistum Köln / Kasiske
„Ostern experimentell“ 2026 - Mitspielende gesucht!
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Neujahrsempfang 2026
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Kirche und Kultur in Barcelona
Bei dieser Mitmachausstellung gibt es ganz viel über die Heilige Schrift zu entdecken und zum ausprobieren.
Unsere Gemeinde in der Welt
Im Gespräch mit Johannes Schmitz (Diakon), Katholische Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius
Die Kirchengemeinde hat sich für eine angepasste Ausrichtung ihres Wirkens in St. Clemens und Mauritius entschieden.
Die Beweg- und Hintergründe wollen wir mit J. Schmitz an dieser Stelle erörtern.
Es wird eine Reduzierung auf drei Stadtteil-Kirchen plus St. Clemens geben. Was sind die konkreten Beweggründe für diese Neuausrichtung?
Ich würde das erst einmal kurz korrigieren. Es ist keine Reduzierung, sondern eine Konzentrierung. Und natürlich, faktisch ist es insofern eine Reduzierung,
weil die anderen Kirchorte „pastoral“ – und das ist für mich sehr umfassend zu verstehen – nicht mehr bespielt werden oder genutzt werden,
wenn man es mal vorsichtig ausdrückt. So, Bewegründe gibt es ganz viele. Einmal ganz sicherlich ganz klar wirtschaftlich.
Es gibt einen Druck seitens des Bistums auf die Finanzsituation der jeweiligen Kirchengemeinde, wo Quadratmeterzahlen vorgegeben sind,
und die überschreiten wir mit den vielen Kirchen. Um es einfach und klar zu sagen: Diese sind daher nicht mehr refinanzier- bzw. unterhaltbar.
Das ist ganz eindeutig so. Dann gibt es in meinen Augen den personellen Druck. Wenn wir uns die Zukunft von dem Seelsorgebereich oder,
wie heißt das jetzt, der pastoralen Einheit vorstellen, dann reduziert sich die Personenzahl der hauptamtlich Tätigen, vor allem die der Priester.
Wenn man das einmal durchdenkt, dann ist keine einzige Kirche mehr „von einem Pfarrer oder einem Priester“ zu leiten oder wie auch immer.
Und dann gibt es ganz sicherlich auch noch die Situation, dass sich unsere aktive Gemeindezahl entsprechend reduziert, so dass es also
in meinem Augen auch eine Konsequenz ist, aus dem was an Kirche im Augenblick und auch auf Zukunft hin existieren wird.
Gibt es schon Reaktionen aus der Gemeinde und wie sehen diese aus?
Es gibt bisher erstaunlich wenige Reaktionen. Es gibt Fragestellungen „wieso“ und „warum“ habt ihr [Anm. d. Redaktion: das Pastoralteam] mit uns nicht geredet?
Bei den Reaktionen muss man berücksichtigen, dass das Thema bereits seit etlichen Jahren in der Gemeinde diskutiert wird. Nun wird es aber konkret,
und da spielen Emotionen und Verlustängste sicherlich eine Rolle. So gibt es Fragestellungen wie „Was ist mit der Krippenausstellung in Herz Jesu,
wo wird die denn zukünftig aufgebaut?“. Es gibt auch eine Geschichte, wo gefragt wird „Was passiert denn jetzt mit den Aktivitäten an St. Antonius?“.
Aber grundsätzliche Reaktionen habe ich nicht erlebt.
Es heißt, die übrigen Kirchen gehen in eine andere kirchliche oder sonstige Nutzung. Gibt es da schon genauere Vorstellungen?
Sie gehen insbesondere in eine soziale Nutzung. Natürlich gibt es da Ideen. Ich persönlich schaue mich da einmal in der Nachbarschaft um.
In St. Anno z.B. ist in der ehemaligen Kirche jetzt ein Altenheim zu Hause. In Deutz wurde aus der Kirche St. Heinrich ein Begegnungszentrum
für psychisch beeinträchtige Menschen und das inklusive Wohnangebot. Es gibt eine konkrete Anfrage seitens der Schule, das Gelände an St.Theresia zu nutzen.
Für das Gesamtgelände an St. Antonius gibt es für eine zukünftige Nutzungsidee eine Machbarkeitsstudie. Mit dem PGR [Anm. d. Red.: Pfarrgemeinderat]
werden solche Nutzungsüberlegungen eng abgestimmt. Für Herz Jesu soll mit dem Erzbistum über die Nutzung durch internationale Gemeinden gesprochen werden.
St. Elisabeth ist ja bereits abgegeben worden.
Wird es feste Zuständigkeiten aus dem Pastoralteam für die Kirchorte geben?
Das kann ich mir nicht vorstellen, denn die verbleibenden hauptamtlichen Kräfte (Priester) können das sicherlich nicht leisten.
Die Reduzierung auf die drei Kirchorte steht ja nicht alleine im Raume.
Welche Veränderungen kommen denn noch auf die Gemeinde zu?
Das ist wohl noch offen, denn wir müssen schauen, was sich innerhalb der Gemeinde entwickelt.
Fakt ist, dass das Thema Ehrenamt zunehmend eine fast ausschließliche Rolle spielen wird und sich die Gemeinde
Jesu Christi im Engagement von Ehrenamtlichen inklusive ihrer Gemeindeleitung widerspiegeln wird, mit allem was dazu gehört.
Wie das nachher ausgestaltet werden kann, hängt im Wesentlichen entscheidend vom Engagement, den Möglichkeiten und den Grenzen von ehrenamtlicher Tätigkeit ab.
Wir müssen allerdings unbedingt darauf achten, die Ehrenamtlichen nicht zu überfordern. Es kann nicht sein, dass die Ehrenämter einfach die Dinge,
die wir 8 9 AKTUELLES Hauptamtlichen nicht mehr leisten können, übernehmen. Das halte ich für einen großen Fehler.
Deshalb bedarf es einer Entwicklung, die die Menschen im Blick hat und nicht ein institutionelles „Weiter so“.
In welchem Kontext stehen die auf die Gemeinde zukommenden Veränderungen zum Prozess #zusammenfinden bzw. der Gemeindefusion?
Es gibt eine berechtigte Sorge, dass sich, auf Grund der Entwicklung in Richtung Gemeinde-Teams, die Inselbildung an den Kirchorten noch verstärkt.
Hier ist der Pfarrgemeinderat, bzw. Pfarreienrat, gefordert, der die Notwendigkeiten, Christ zu sein und Gemeinde leben zu können, im Blick hat
und hier Solidarität als Basis gemeinsamen Lebens und Wirkens fördert. Dies findet ja heute bereits z.B in der Kommunionvorbereitung statt.
Firmvorbereitung, Jugend- und Messdienerarbeit sind weitere Beispiele. Diese Bereiche können auch zukünftig gemeinsam gestaltet werden,
ohne die Eigenständigkeit der einzelnen Gemeinden zu begrenzen. Weiterhin können sich Gruppierungen über Gemeindegrenzen hinweg zusammen tun.
Zum Thema #zusammenfinden: Ein Zusammengehen der Gemeinden St. Clemens und Mauritius mit St. Hubertus und Mariä Geburt sehe ich derzeit noch nicht.
Es scheint an dieser Stelle noch keine Not zu geben, und es ist scheinbar momentan auch nicht wirklich gewünscht. Spannend wird es erst werden,
wenn die entsprechenden Personalentscheidungen anstehen. Beispielsweise, wer hat denn in der fusionierten Kirchengemeinde „den Hut auf“?
Es wird zukünftig wohl nur noch zwei Priester geben, von „Ein weiter so wie bisher, nur dann mit Ehrenamtlichen, das darf es nicht geben.“
denen einer dann derjenige sein wird. Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich einen Schwund an hauptamtlichen pastoralen Kräften.
Mathematisch ist es recht einfach, bei dieser Entwicklung die priesterliche Belastung abzuleiten. Wie soll es daher gehen,
wenn wir heute nicht über den Tellerrand hinaus schauen?
Wie wird es denn mit den Veränderungsprozessen weitergehen, und wie ist die Gemeinde da eingebunden?
Es gibt da verschiedene Ebenen. Die wichtigste Eben ist für mich der PGR. Er ist das Gremium der Gemeinde für die pastoralen Belange.
Dort wird über die Zukunft gesprochen, und über die Protokolle kann sich jeder darüber informieren. Das zweite sind die Überlegungen
des PGR zu einer Pfarrversammlung, in der eine mögliche Zukunft aus Sicht des PGR vorgestellt wird. Dies wird derzeit in allen Gruppierungen
der Gemeinde thematisiert. Dies geschieht auch in den Teams vor Ort. So gesehen ist eine breite Beteiligung angedacht, die aber möglicher Weise
nicht jeden Einzelnen erreicht. Zum dritten werden wir im Rahmen der Gremienwahlen im November dieses Jahres Werbung machen,
auch oder gerade mit den sich abzeichnenden Veränderungen. Hier ist jede und jeder aufgefordert, sich wählen zu lassen, um mitbestimmen zu können.
Dazu abschließend noch das Statement: „Ein weiter so wie bisher, nur dann mit Ehrenamtlichen, das darf es nicht geben“.
Vielen Dank für das Gespräch. Dieses Interview führte Reinhard Linke
Fotos: Silke Grimm
Am Sonntag, dem 29. Juni, zum Hochfest von Peter und Paul, machten wir uns bei hochsommerlichen 32 Grad auf zur traditionellen Wallfahrt „Pilger der Hoffnung“ nach Kevelaer.
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Mitspielende gesucht!
Am Samstag, den 9. November 2024, findet um 17.00 Uhr ein Familienwortgottesdienst zum Fest St. Martin statt mit dem Kinderchor Buchfinken.
Liebe Gemeinde,
schon seit vielen Jahren ist es eine schöne Tradition, dass die Christmette in St. Mauritius an Heiligabend durch den Familienprojektchor musikalisch mitgestaltet wird.
You ´ ll never walk alone !
Traditioneller Auftakt der Pfarrfestwoche an der Herler Burg
Ende August beendet die Gemeindeassistentin Frau Viktoria Charlotte Schmitz das erste Jahr ihrer dreijährigen Berufseinführung in unserer Gemeinde.
Wir möchten euch herzlich zum traditionellen Pfarrfest einladen.