Die letzten Zehn Jahre haben die ursprüngliche Pfarrei dank des Strukturelementes der Fusion wieder zusammengeführt. Was sich aus pastoraler Sicht zunächst als große Herausforderung darstellte aufgrund vieler gewachsener Strukturen in den einzelnen sieben Pfarreien unseres Seelsorgebereichs, zeigt sich gebäudlich als Chance.

Eine Pfarrei mit acht Kirchen (zuzüglich weiterer Kapellen) ist nunmehr zu einer pastoralen Herausforderung geworden, die es zu bewältigen gilt. Zur Zeit nutzen wir vier Kirchen als Stadtteilkirchen vorrangig für die Sonn- und Feiertagsliturgie. An den Wochentagen finden zusätzlich Schulgottesdienste, Andachten, Taufen, Trauungen, Beerdigungen und Seniorengottesdienste in verschiedenen unserer Kirchen statt. Gleichzeitig profilieren sich einzelne Kirchen mit den Themen Kirchenmusik und Kunst. Dazu kommt, dass die Pfarrei Gastgeberin ist für verschiedene Auslandsgemeinden unterschiedlicher Riten, die in unseren Kirchen Gottesdienst feiern. Die Kirchen sind erfahrbar als Orte der Begegnung der Menschen untereinander und der Begegnung mit dem, der der Herr seiner Kirche ist, Jesus Christus.

Herzlich lade ich ein, die Geschichte und Gegenwart unserer Pfarrei in den Kirchen zu erfahren und die Gegenwart Gottes hier zu spüren. Ihr Pfarrer Stefan Wagner (Vorwort aus der Publikation „Katholische Pfarrgemeinde St. Clemens und Mauritius“)

Die Anfänge des pfarrlichen Lebens im heutigen Bereich der Pfarrei lassen sich auf die beiden Kirchorte St. Mauritius mit seinem Kirchhof an der jetzigen Sonderburger Straße und St. Clemens am Mülheimer Ufer zurückführen. Das Wachsen der Pfarrei spiegelt sich wider in den großen neuen Kirchenbauten, den späteren Auspfarrungen und der Erhebung der Filialkirchen zur eigenständigen Pfarrei. Die Größe, Architektur und Theologie der Kirchen sprechen von der jeweiligen Epoche und den Möglichkeiten der Pfarreien und des Bistums. Jedenfalls erinnern sie an die hohe Zahl der Gottesdienstbesucher vergangener Zeiten.

Die letzten Zehn Jahre haben die ursprüngliche Pfarrei dank des Strukturelementes der Fusion wieder zusammengeführt. Was sich aus pastoraler Sicht zunächst als große Herausforderung darstellte aufgrund vieler gewachsener Strukturen in den einzelnen sieben Pfarreien unseres Seelsorgebereichs, zeigt sich gebäudlich als Chance.

Eine Pfarrei mit acht Kirchen (zuzüglich weiterer Kapellen) ist nunmehr zu einer pastoralen Herausforderung geworden, die es zu bewältigen gilt. Zur Zeit nutzen wir vier Kirchen als Stadtteilkirchen vorrangig für die Sonn- und Feiertagsliturgie. An den Wochentagen finden zusätzlich Schulgottesdienste, Andachten, Taufen, Trauungen, Beerdigungen und Seniorengottesdienste in verschiedenen unserer Kirchen statt. Gleichzeitig profilieren sich einzelne Kirchen mit den Themen Kirchenmusik und Kunst. Dazu kommt, dass die Pfarrei Gastgeberin ist für verschiedene Auslandsgemeinden unterschiedlicher Riten, die in unseren Kirchen Gottesdienst feiern. Die Kirchen sind erfahrbar als Orte der Begegnung der Menschen untereinander und der Begegnung mit dem, der der Herr seiner Kirche ist, Jesus Christus.

Herzlich lade ich ein, die Geschichte und Gegenwart unserer Pfarrei in den Kirchen zu erfahren und die Gegenwart Gottes hier zu spüren. Ihr Pfarrer Stefan Wagner (Vorwort aus der Publikation „Katholische Pfarrgemeinde St. Clemens und Mauritius“)

Leitbild der kath. Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius

Der Pfarrgemeinderat von St. Clemens und Mauritius hat 2022 folgendes Leitbild beschlossen:

Grenzen überwinden - Brücken bauen - Gemeinschaft bilden

Wir Mitglieder der katholische Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius in Köln-Buchforst, -Buchheim, -Mülheim leben in den milieureichen, kulturell und sozial vielfältigen Lebensräumen dieser unterschiedlich geprägten Stadtteile.

Christus im Zentrum

Wir bilden eine Gemeinschaft mit Christus im Zentrum, die sich nach seiner frohen Botschaft richtet. Durch die Verkündigung der frohen Botschaft, die Teilhabe an den Sakramenten sowie die Gestaltung der Gottesdienste und die Feier der Eucharistie wird bei uns allen die Glaubensfindung und -vertiefung unterstützt.

Glauben im Alltag leben

Die Gremien der Pfarrgemeinde fördern gemeinsam mit dem Pastoralteam das Gespräch über unseren Glauben miteinander und mit anderen Menschen mit dem Ziel ihn im Alltag zu leben. Weitere Ziele sind, der Kirche Jesu Christi vor Ort ein Gesicht zu geben, die Liebe Gottes zu den Menschen zu bringen, denen zu helfen, die unserer Hilfe bedürfen; wir entfalten unsere Gemeinschaft als integrative Kraft für alle sozialen Schichten und Generationen und machen in unserem Handeln auch die Freude am Glauben sichtbar.

Gemeinschaft entwickeln – Heimat geben

Gemeinschaft heißt für uns, dass wir uns gegenseitig stützen und unterstützen. Wir bringen unsere Stärken in die Gemeinschaft ein. Wir wenden uns einander aufmerksam zu, um körperliche oder seelische Not zu erkennen und zu deren Linderung beizutragen. Wir achten darauf, niemanden aus unserer Gemeinschaft auszugrenzen. Freiwilliges Engagement und Ehrenamt genießen bei uns einen hohen Stellenwert. Sie sind wesentliche Stützen unserer Gemeinschaft. So erkennen wir persönliche Fähigkeiten, die in freundschaftlicher Atmosphäre entfaltet und gestärkt werden. Wir achten einander und pflegen einen verbindlichen, ehrlichen Umgang miteinander. Die gegenseitige Wertschätzung bringen wir im Denken, im Tun und in Wort und Schrift zum Ausdruck.Indem wir nach unserem Glauben leben und unsere Worte durch Taten untermauern, setzen wir uns zugleich dafür ein, die Gemeinschaft zu festigen. Dadurch geben wir unserer Gemeinschaft Profil und den Menschen Heimat.

Grenzen überwinden

Unser Handeln ist nicht begrenzt auf die Menschen in unserer Gemeinschaft. Unsere Anstrengungen sind darauf gerichtet, die Menschen um uns herum zu ermutigen und zu begeistern, mit uns zusammenzuarbeiten oder bei uns mitzumachen. Getragen durch eine gefestigte Gemeinschaft wollen wir Grenzen überwinden und damit unseren Beitrag zu gegenseitiger Achtung und Wertschätzung leisten.

Brücken bauen

Wir suchen den Kontakt mit unseren katholischen und christlichen Nachbargemeinden, um gemeinsame Felder des Wirkens zu entwickeln, Aufgaben aufzuteilen und damit Brücken miteinander und zueinander zu bauen. Wir konzentrieren uns gemeinsam auf die Aufgaben und Orte, die für unsere Ziele besonders geeignet erscheinen. In Gesprächen über die bestehenden Orte entwickeln wir Synergien. Was wir im Kleinen bewirken können, binden wir in ein Großes und Ganzes ein. Wir sind offen für die Zusammenarbeit mit anderen Religionsgemeinschaften und Lebensanschauungen zum Wohle der Menschen. Der Dialog ist gegenüber allen gleichermaßen offen und wertschätzend. Wir setzen Impulse, um über gesellschaftliche und kulturelle Grenzen hinaus Brücken zu bauen. Wir stellen uns den Herausforderungen an unsere Gemeinschaft zukunftsorientiert und handeln proaktiv in unseren Stadtteilen.

 

Das Logo der Kirchengemeinde

Das Kreuz ist christliches Symbol und über der Gemeinde errichtet.

Der Kreis ist Symbol der Einigung bzw. Einheit.

Die Mülheimer Brücke stellt den lokalen Bezug her (die gesamte Pfarrei liegt im Kern des Stadtbezirks Mülheim) und ist im übertragenen Sinne Auftrag einer Kirchengemeinde Brücken zu bauen.
Der mit 8 blauen und 7 weißen Linien stilisierte Rhein symbolisiert die 8 Kirchen in den 7 Gemeinden, aus denen St. Clemens und Mauritius gebildet wurde.


 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.