Guten Tag Herr Smolarek, seit wann leben Sie in Buchheim?

Ich bin 1933 geboren. Nach dem Krieg zogen wir 1945 von Mülheim in die Tempelherrenstraße und seit 1959 lebe ich hier in der Alten Wipperfürther Straße.

Was ist für Sie schön in Buchheim, was macht Buchheim lebenswert?

Ich war 22 Jahre Vorsitzender der DJK Viktoria Buchheim, wir hatten über 400 Mitglieder. Ebenso bin ich in der Gemeinde St. Mauritius, im Hahnenstammtisch und im Senat aktiv. Das Wichtigste ist für mich überall das Beisammensein, die Gemeinschaft mit den Menschen aus Buchheim. Das erlebe ich immer wieder besonders auch beim Pfarrfest an St. Mauritius, wo ja wirklich viele Menschen zusammen kommen. Schade, dass man uns unser Kath. Vereinshaus (Gaststätte) genommen hat, dort war der Treffpunkt aller Buchheimer Vereine.
In der Pfarrei engagiere ich mich im Kirchenvorstand, bin im Bau- und im Friedhofsausschuss,
 habe jetzt noch den Umbau der Kindertagestätte St.Theresia betreut und bin mehrmals die Woche auf dem Friedhof und schaue dort, ob alles in Ordnung ist. Auf dem Friedhof (an der Sonderburger Straße) ist immer etwas zu tun, weil er sehr alt ist und eben auch viele alte Gräber hat mit altem Baumbestand.

Nehmen Sie noch andere Angebote in Buchheim wahr?

Nein, das tue ich nicht. Ich mache noch etwas Reha-Sport, aber sonst füllt mich das aus.

In Buchheim soll eine Art Zentrum entstehen. Was denken Sie darüber?

Davon halte ich nichts, das macht mehr kaputt als es den Menschen nützt. Wenn die Parkplätze dann weg sind, wie können die Leute einkaufen?

Sie waren noch bis kurz vor Corona in Österreich. Wie ging Ihre Rückreise? Waren Sie in Quarantäne?
Mein Abreisetag war der letzte Tag noch ohne Einschränkungen. Abends war die Grenze dicht – ich bin noch rechtzeitig durchgekommen, bin extra um 6.30 Uhr abgefahren. Es wurde zwar mehr in die Autos geschaut, und ich konnte die Vorbereitungen für die Grenzschließung schon sehen.
In Quarantäne musste ich deswegen auch nicht, ab dem Tag danach begann erst die Quarantäne.

Wie erleben Sie die Corona-Zeit?
Ich persönlich komme gut zurecht. Ich kann im Garten arbeiten, bei dem schönen Wetter in meiner Gartenlaube sitzen. Was ich zu tun habe, nach St. Theresia gehen wegen dem Bau in der KiTa, auf den Friedhof, das mache ich zu Fuß, um mich einfach auch fit zu halten.

Denken Sie, dass diese Zeit Deutschland, die Menschen in Buchheim, verändert?

Das denke ich schon sehr. Es wird noch viel mehr „Heulen und Zähneknirschen“ geben. Viele müssen sehr zurückstecken, vieles geht nicht mehr, vieles können sich manche nicht mehr leisten, wenn das volle Geld nicht mehr da ist.

Herzlichen Dank für das Gespräch.

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Kontaktdaten

Verantwortlicher Ansprechpartner:
Pater Thomas Lüersmann

Pastoralteam Pater Thomas 250

 lueersmann@clemens-mauritius.de

 0221/6470816


 

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