7 TAGE
Im Gespräch mit Frau Hoffmann 
 
Frau Hoffmann, wie gefällt es Ihnen in Mülheim?
Es geht mir und meinem Mann sehr gut in Mülheim. Es ist im „Großen und Ganzen“ alles in Ordnung. Es ist sehr zentral hier alles gelegen für das tägliche Leben. Die Wege sind alle zu Fuß gut machbar. Vieles wurde schön umgestaltet, die Galerie, die Frankfurter Straße – wie in einer richtgien Großstadt! Besonders gut gefällt mir jetzt auch der neue Spielplatz an der Bachstraße. Was mich aber sehr stört ist der Wiener Platz, den ich ja täglich überqueren muss. Mich stören die vielen Menschen, die dort ständig Bier trinken und „rumhängen“. Neulich wurde uns das Benutzen einer der Treppen verweigert „Lauft doch woanders entlang“ wurde uns gesagt von einer Gruppe junger Menschen mit Bierflaschen. Dann hat uns aber doch ein junger Mann unter „Murren“ etwas Platz gemacht. Eigentlich machen diese Menschen mich aber eher traurig, weil sie ihr Leben so leben oder aus meiner Sicht eben nicht vernünftig leben.
Frau Hoffmann, wie gestalten Sie ihren Alltag?
Mein Mann und ich versuchen, fit zu bleiben. Wir gehen dreimal die Woche zum Sport und ich beginne den Tag mit den „Fünf Tibetern“ (Gymnastik). Da versuchen wir wirklich darauf zu achten. Seit dem Ruhestand leben wir sehr geregelt. Einkaufen, Kochen, Mittagspause, ein Obsttag ab und zu, Gang zum Markt, die Pflege unserer Pflanzen im Haus und auf unserer Terrasse. Wir fahren gerne und oft in Urlaub, solange wir es noch können. Wenn mir dann noch Zeit bleibt, nähe und stricke ich gerne. Mein großes Hobby ist allerdings mein Ehrenamt alles rund um das Buch! Ich liebe Bücher schon mein ganzes Leben, lese auch jetzt immer ein bis zwei Bücher parallel, habe auch ein E-Book.
Was tun Sie in der Bücherei?
Ich arbeite hier seit gut 30 Jahren und wirke im Hintergrund: Bücher sortieren, Bücher bestellen, Bücher katalogisieren, Rechnungen bezahlen, Rechnungen schreiben, die Finanzen verwalten, das Bücherei-Team betreuen, nach Neuem Ausschau halten und alles das, was eben so anfällt. Es hilft mir sehr, dass ich trotz meines Alters mich gut am Computer eingearbeitet habe. Die Arbeit in der Bücherei macht mir sehr große Freude!
Hat sich Ihrer Meinung Mülheim nach in den letzten 20 Jahren verändert?
Verändert hat sich das Bild des Stadtteils sehr stark durch den Zuzug von Menschen aus der ganzen Welt. Das ist einfach eine Wirklichkeit und war früher nicht so. Die vielen Veränderungen, die ich oben beschrieben habe, also Frankfurter Straße haben Mülheim aber sehr gut getan. Die Probleme, die auf dem Wiener Platz zu sehen sind, die sollte die Stadt in den Griff kriegen, das wünsche ich mir.
Liebe Frau Hofmann, vielen Dank für Ihre Arbeit in der Bücherei und für das Gespräch.
Dieses Interview führte Wolfgang Obermann
 

Fotonachweis: Silke Grimm

 
Öffnungszeiten kath. bücherei
Jeden Mittwoch von 15.00 Uhr – 17.00 Uhr  
Jeden Sonntag von 10.30 Uhr – 12.30 Uhr  
Außer in der Ferienzeit.
 
Das Bücherei-Team sucht Verstärkung 
Sprechen Sie Frau Hoffmann gerne persönlich an
oder unter der Telefonnummer: 9 67 02 - 27
 
 
Seniorenarbeit im August Bebel Haus der AWO Köln, Krahnenstr. 1, 51063 Köln
SeniorenNetzwerk Mülheim
Mülheim ist Kölns größter und buntester Stadtteil. Diese Vielfalt zeigt sich auch in den zahlreichen aktiven Gruppen im SeniorenNetzwerk. Es gibt gesellige und unterhaltende Angebote (Frühstückstreff, Spielekreise, Stammtisch, Feste und Ausflüge), Bildungsangebote, Kurse, Trainings u.v.m. Hier kann man Gleichgesinnte kennen lernen, an Angeboten teilnehmen, Wünsche / Ideen einbringen und aktiv mitarbeiten …und das tun, was Spaß macht! 
Informationen: Bagnu Yazici, Koordinatorin
SeniorenNetzwerk Mülheim, Tel. 0221/64 54 05, 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Übrigens: Die Vielfalt von weiteren Angeboten, Hilfen und Möglichkeiten zeigt sich auch in www.goldenes-muelheim.de Die kostenfreie Broschüre „Goldenes Mülheim“, die alle Einrichtungen, Dienste, Vereine, Hilfen und Möglichkeiten der ambulanten und stationären Versorgung auflistet, erhalten Sie direkt im August Bebel Haus.
 
Seniorenkoordination 
für den Stadtbezirk Mülheim
Die Seniorenkoordination ist als kommunales Programm der offenen Seniorenarbeit in Köln darauf ausgerichtet, ein passgenaues, gut aufeinander abgestimmtes und integriertes Zusammenwirken verschiedener Leistungen für Senior*innen im Bezirk und in den Veedel zu fördern. Hierfür organisiert die Seniorenkoordination u.a. den „Runden Tisch Seniorenarbeit im Stadtbezirk Mülheim“ als zentrales Vernetzungsgremium, in dem Akteure aus über 40 sozialen Einrichtungen, Diensten, Vereinen sowie Vertreter*innen aus Wohnungswirtschaft, Gesundheit, ehren- und hauptamtliche Akteure aus Kirchengemeinden und religiösen Einrichtungen engagiert zusammenarbeiten.
Informationen: Brunni Beth, Seniorenkoordinatorin für den Stadtbezirk Mülheim, ­Tel. 0221/64 54 05, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Seniorenberatung in Mülheim
Die Die kostenfreie Seniorenberatung ist ein Programm der Stadt Köln mit den Freien Wohlfahrtsverbänden. Die Seniorenberatung informiert über Themen wie Umgang mit Ämtern, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, gesetzliche Betreuung, Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung u.v.m. Bei Beantragung von Grundsicherung, Wohngeld, Rundfunk- und Fernsehgebührenbefreiung, Schwerbehindertenausweis, Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung hilft sie auch bei vielen persönlichen Fragestellungen, in Krisensituationen und auch Angehörige können sich an sie wenden.  
Informationen: Bezirksrathaus Mülheim, Wiener Platz 2a, 51065 Köln: Telefon 0221/221- 9 91 62
ASB Köln, Norbert Burger Seniorenzentrum, Keupstraße 2a – 4, 51063 Köln: Telefon 0221/6 60 07 - 623
Caritas-Zentrum, Adamsstraße 15, 51063 Köln: Telefon 0221/6 80 02 - 524
 
 

Seniorenangebote

Kontaktdaten

Verantwortlicher Ansprechpartner:
Pater Thomas Lüersmann

Pastoralteam Pater Thomas 250

 lueersmann@clemens-mauritius.de

 0221/6470816


 

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