Im Gespräch mit Herrn Peter Hoffmann

Guten Tag, Herr Hoffmann, wir treffen uns in Buchforst und sprechen über Ihr Leben als Senior. Wie geht es Ihnen in Buchforst?
Hallo Herr Obermann, ich fühle mich hier in Buchforst richtig wohl. Buchforst ist mein Zuhause. Hier lebe ich mit meiner Lebensgefährtin Karoline, deren Betreuung durch den Pflegedienst und durch mich unseren Tagesrythmus bestimmt. Wir sind seit über 40 Jahren ein Paar, und es versteht sich für mich von selbst, für sie da zu sein.

Verbringen Sie den ganzen Tag gemeinsam?
Durch den Rollstuhl können wir nicht alles gemeinsam machen, aber wir gehen gerne gemeinsam spazieren, gehen gemeinsam in das Stadtteilzentrum, um dort Freunde zu treffen, gehen zusammen einkaufen, fahren gemeinsam in die Stadt mit der KVB und gehen gerne in die Kirche St.Petrus Canisius, gehen ins Café Jung, neuerdings auch zum „ Zu Huss e.V.“ eine Suppe essen. Durch das Alter verbringen wir beide auch Zeit bei den Ärzten.


Wie geht es Ihnen gesundheitlich?
Meiner Lebensgefährtin geht es mit dem elektrischen Rollstuhl soweit gut, dass sie noch einiges mit mir unternehmen kann.
Mir ging es gesundheitlich in den letzten Jahren oft nicht gut. Wenn ich am 8.08.2017 nicht meinen Freund Franz-Josef Strack gehabt hätte, der sofort erkannte, dass ich einen Herzinfarkt habe, wäre ich wohl nicht mehr am Leben. Ich bin ihm sehr dankbar. Die Ärzte sagten nach zwei Operationen „Glück gehabt“.


Ich kenne Sie ja erst seit 2 Jahren und weiß, dass Ihnen die DJK Rhenania Buchforst sehr am Herzen liegst.
Ja, die DJK ist meine große „2.Liebe“ – früher schwer aktiv und heute in der Betreuung der verschiedenen Gruppen. Die DJK ist aber mehr als ein Verein, mehr wie eine Familie, einer ist für den anderen da, einer hilft dem anderen, gerade auch im Alter, da braucht man noch mehr Hilfe als in jungen Jahren, oder besser gesagt, andere Art von Hilfe.

Die DJK und die Bekannten im Stadtteilzentrum, die machen mein Leben „ lebenswert“. Und, wie ich schon sagte, ohne die Hilfe bei meinem Herzinfarkt, wäre ich schon nicht mehr hier.
Mir sind die Gemeinschaft und die langjährigen Freundschaften im Verein und im Veedel sehr wichtig. Ich bin froh, hier in Buchforst zu leben!

Das merkt man bei jedem Satz! Herzlichen Dank für das Gespräch.
Dieses Interview führte Wolfgang Obermann

 

Marktcafé im Stadtteilzentrum in Köln-Buchforst


Mittwochs und Samstags – immer zu den Markttagen in Buchforst – laden verschiedene Gruppierungen des „ Runden Tisches Buchfrost“ zum „ Frühstück ins Stadtteilzentrum“ ein. Von 9.00 Uhr – 12.00 Uhr gibt es dort die Möglichkeit, die schweren Einkaufstaschen abzustellen, und bei netten Gesprächen zu kleinen Preisen Kaffee zu trinken und auch zu frühstücken.
Jeder ist herzlich willkommen!

 Fotokredits: Silke Grimm


 

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