Kirchen

Titelseite des Werkes von Lisa WeyandÄltester bekannter Kern des Christentums im Raum des heutigen Kölner Stadttteils Mülheim ist die bereits vor 1160 erwähnte Kirche St. Mauritius. Sie brannte 1583 ab; ihre Reste sind in die Friedhofskapelle des jetzt sogenannten Katholischen Friedhofs an der Sonderburger Straße eingebaut. Durch zunehmende Bedeutung des Handels und des Warenverkehrs auf dem Rhein war jedoch schon lange zuvor der Schwerpunkt auch der Pfarrseelsorge an das Rheinufer gerückt. Die dortige Schifferkirche St. Clemens wurde dann auch Pfarrkirche, bis sie in dieser Rolle 1864 durch die größere Kirche Mariä Himmelfahrt (jetzt "Liebfrauen") abgelöst wurde. Die Zunahme der Bevölkerung veranlasste dann den Bau der Kirchen Herz Jesu, St. Mauritius, St. Antonius, St. Petrus Canisius, St. Elisabeth und St. Theresia.

Pfarrkirche der zu Jahresbeginn 2010 errichteten Pfarrei St. Clemens und Mauritius ist die zentral gelegene Kirche St. Elisabeth; die Gottesdienste finden jedoch auch weiterhin in den anderen Kirchen statt.

Die - von der Adamsstraße aus zugängliche - Marienkapelle der Liebfrauenkirche steht tagsüber für Menschen, die hier beten wollen, offen; die übrigen Kirchenräume sind nur zu den Gottesdienstzeiten geöffnet.

Anfang 2016 hat Frau Lisa Weyand einen reich bebilderten Band über die Kirchen und weitere Liegenschaften der Pfarrgemeinde fertiggestellt (das Bild oben zeigt die Titelseite). Die Geschichte dieser Gebäude und ihre künstlerische Ausstattung werden auf 184 Seiten dargestellt. Das Buch ist zunächst über unsere Pfarrbüros, später auch im Buchhandel erhältlich (ISBN 9783000517495).

Als PDF-Datei können Sie hier einen Faltblatt (Leporello) mit kurzer Vorstellung der acht Kirchen(external link) (ca. 20 MB) herunterladen.

Über die Lage unserer Kirchen im Pfarrgebiet informiert unser Lageplan, der auch als PDF-Datei heruntergeladen werden kann.

Nähere Informationen zu den einzelnen Kirchen finden Sie auch über die Links auf dieser Seite. In unserer Fotogalerie gibt es eine Bilderserie zu den Kirchen.