heißen wir Frau Rita Geuenich, die seit 15. Juni als Verwaltungsleitung in unserer Pfarrei tätig ist, und Pfarrer Bruno Nebel, der als Pfarrvikar unser Pastoralteam ergänzen wird. Beiden wünschen wir einen guten Einstieg in ihre neuen Aufgabengebiete und Freude mit den Menschen in unserer Pfarrei.

Unsere neue Verwaltungsleiterin stellt sich vor Rita Geuenich, geboren 1966 in Köln

Mit Freude habe ich Mitte Juni 2020 meinen Dienst als Verwaltungsleiterin in der Katholischen Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius aufgenommen. Nach über 31 Jahren Erfahrung in unterschiedlichen Einrichtungen des Erzbistums Köln, vielfältigen Aufgaben und in unterschiedlichen Rollen (Ferienwerk Köln, KJA Köln, Stadtjugendseelsorger und BDKJ Stadtverband, KJA Bonn gGmbH und zuletzt über elf Jahre als Diözesanreferentin für Förderung in der Hauptabteilung Seelsorge im Generalvikariat), hat mich die Stelle der Verwaltungsleiterin in meiner früheren Heimatpfarrei quasi „gerufen“.

Die Kirch- und Veranstaltungsorte und einige Gemeindemitglieder sind mir noch aus meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Firmkatechetin, Mitglied der Ausschüsse Öffentlichkeitsarbeit und Jugend sowie als Mitgründerin der CAJ Schäl Sick bekannt. Die dort gemachten Erfahrungen tragen mich heute ein Stück weit und es tut gut, sich schon ein wenig auszukennen. In meiner Funktion als Verwaltungsleiterin möchte ich Sie von nun an in vielen Bereichen begleiten. Meine Hauptaufgaben sind die Übernahme von Verwaltungstätigkeiten zur Entlastung von Pfarrer Stefan Wagner, das Führen und Entwickeln der Mitarbeitenden der Kirchengemeinde (z.B. Kindertageseinrichtungen, Pastoralbüro, Küster, Kirchenmusik, Engagementförderung), die Übernahme von Trägeraufgaben im Bereich unserer sechs KiTas, das Optimieren von Verwaltungsabläufen in der Pfarrei und die Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit unserer engagierten Kirchenvorstände, alles in enger Zusammenarbeit mit unserem leitenden Pfarrer. In den nächsten Wochen werde ich mich allen Mitarbeiter*innen noch persönlich vorstellen, um sie und ihre Aufgabenbereiche dabei in Gesprächen kennenzulernen. Die Mitglieder des Kirchenvorstands, die verschiedenen Ausschüsse und die Mitglieder des PGR konnte ich bereits verschiedentlich treffen und lerne damit verbundenen die vielfältigen Aufgaben Zug um Zug kennen. Schon jetzt fühle ich mich hier bei Ihnen in der Pfarrei sehr wohl und möchte mich an dieser Stelle bei allen, die ich bis jetzt kennenlernen durfte, für die herzliche Aufnahme bedanken. Sie erreichen mich in meinem Büro im Pastoralbüro an St. Elisabeth. Ich freue mich auf zahlreiche weitere Begegnungen mit den Menschen hier vor Ort - auch wenn das unter COVID-19 ein bisschen schwieriger ist, als gewöhnlich - und sehe gespannt den vielfältigen Aufgaben, die mich hier erwarten, entgegen.

Es grüßt Sie herzlich Rita Geuenich


Unser neuer Pfarrvikar stellt sich vor Bruno Nebel, geboren am 15 März 1963 in Bensberg, groß geworden in Rösrath.

Nach Abschluss der Realschule mit der Mittleren Reife habe ich bei Klöckner Humbold Deutz eine Lehre zunächst zum Elektroanlangeninstallateur und dann zum Energieanlagenelektroniker gemacht. Danach habe ich noch in der Verfahrenstechnik gearbeitet. In all den Jahren war ich sehr aktiv in der Kinder- und Jugendarbeit in meiner Heimatgemeinde und dem Jugendverband KjG. Mit der Idee in die Seelsorge zu gehen und zu arbeiten habe ich auf dem Friedrich Spee Kolleg in Neuss mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt um danach Theologie zu studieren, in Bonn, München und Köln.

Meine Stationen in der Seelsorge waren zunächst in Lindlar im Bergischen Land danach Oberpleis im Siebengebirge. Von dort wurde ich Geistlicher Leiter der KjG als Jugendseelsorger des Jugendverbands im Erzbistum Köln. Eine weitere Station war dann noch in St. Clemens und St. Mauritius in Grevenbroich, und von dort wurde ich Pfarrer von Altenkirchen, Koordinator der Notfallseelsorge und Stellvertreter des Dechanten. 18 Jahre habe ich die Pfarreien geleitet, nach und nach haben wir die 5 Kirchorte zu einer Pfarrei fusioniert. Nach dem Subsidiaritätsprinzip war es mir wichtig, dass das kleinste Glied so viel Verantwortung wie möglich trägt, dabei aber nicht überfordert wird und die übergeordnete Ebene ggf. unterstützend tätig wird. Alles was nicht in der kleinsten Einheit geleistet werden kann muss dann auf der nächst größerer Ebene angegangen werden.

Ein Herzensanliegen neben der Kinder- und Jugendarbeit sind mir die jungen Kirchen in Afrika besonders in Malawi zu denen ich ein gutes und inniges Verhältnis habe. Gerne wäre ich auch in diesem Jahr (im November) zum 10-jährigen Bestehen der Diözese Karonga und zu meinen Freunden in Nthaliere gefahren zu dem mich Bischof Martin eingeladen hatte, leider macht Corona mir da einen Strich durch die Rechnung. Ich habe zwei Brüder und eine Schwester, jeweils mit Familie und Kindern in ganz Deutschland verteilt.

Was ich mit dieser neuen Aufgabe erwarte? Auf was ich mich in der Gemeinde am meisten freuen oder was ich für Wünsche haben? Ich weiß es nicht! Ich will offen und unbelastet und unbefangen in diese Aufgabe gehen - eben frei, schauen was mich anspricht und wo ich etwas vom Geist Jesu leben kann. Kirche wird sich verändern und das wird durch Corona nur ein wenig beschleunigt. Ich möchte eine Kirche leben, die für die Menschen da ist, die die Menschen auf den je eigenen Wegen begleitet und ich würde gerne mit den Menschen in Köln Buchheim, Buchforst und Mülheim an dieser neuen „Kirche“ bauen. Eine Kirche die offen ist, die den Menschen zugewandt ist, die tolerant und vor allem barmherzig ist. Eine Kirche von der ich nicht weiß wie sie aussieht, die aber ein total menschliches Antlitz hat (alt und runzelig mit Macken und Fehlern) (eben nicht perfekt), eine Kirche, die ich gerne mit den Menschen vor Ort erdenken, erfinden und dann weiter bauen würde. Und bei alledem ein wenig verrückt ist.

Es grüßt Sie herzlich Bruno Nebel



 

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