Messdiener goes Rome
Vom 2.10 - 8.10. fand die alle etwa 3 Jahre stattfindende Rom- und Assisi-Wallfahrt für Messdiener:innen aus unserem Bistum statt. Erstmalig hat eine Gruppe aus unserer Gemeinde teilgenommen.
Katholische Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius
Katholische Pfarrgemeinde St. Clemens und Mauritius Vom 2.10 - 8.10. fand die alle etwa 3 Jahre stattfindende Rom- und Assisi-Wallfahrt für Messdiener:innen aus unserem Bistum statt. Erstmalig hat eine Gruppe aus unserer Gemeinde teilgenommen.
Datum / Zeit: Sonntag 14.12. 16.00 Uhr
Ort: Clarenbachkirche Braunsfeld
Veranstalter: ev. und kath.Gemeinden in Köln
Brüche gehören zum Leben dazu. In jedem Leben kommen sie vor. Die japanische Heilkunst „Kintsugi“ besteht darin, zerbrochene Keramik mit Gold, Silber oder Platin zu reparieren. Auf Brüche im Leben übertragen ist damit gemeint, die Narben zu vergolden. Sie bleiben, manche das ganze Leben, sind aber in das Leben integriert. Wie gehen wir in unserer Gemeinde mit Brüchen um? Was können wir tun, wenn wir völlig aus der Bahn geworfen sind, wenn unser Kompass nicht mehr funktioniert, wenn nichts mehr so ist, wie es einmal war?
„Heute bin ich das erste Mal nach dem Tod meines Mannes vor 9 Monaten wieder aus dem Haus gegangen“ so sagte es eine ältere Dame beim Trauercafé, und alle spürten, wie groß dieser Schritt für sie gewesen sein muss. Manche sprechen auch von einem großen, tiefen oder schwarzen Loch, in dass sie gefallen sind nach einem Bruch in ihrem Leben, wo von einem Tag auf den anderen nichts mehr so war wie vorher.
In unserer Gemeinde gibt es verschiedene Angebote zur Hilfe in solchen Situationen. Das seelsorgliche Gespräch im Zusammenhang mit der Beerdigung ist eine erste Möglichkeit, Hilfe zu erfahren. Unsere Seelsorger*innen haben den Anspruch, Ihnen zur Seite zu stehen, auch nach der Beerdigung. Unsere Kirchengemeinde bietet in Zusammenarbeit mit dem Hospizverein Köln-Mülheim und der evangelischen Kirchengemeinde das monatliche Trauercafé an. In einem kleinen und schönen Rahmen können Trauernde ihre Anliegen vortragen. Hier kann durch den Kontakt auch gezielt weitere Hilfe ermöglicht werden.
Neben besonderen Gottesdiensten, die vor allem das Thema Trauer und Tod aus der Tabuzone holen wollen, haben wir wie in 2023 eine Trauerwoche gestaltet, wo viele unterschiedliche Zugänge zur Trauer gezeigt wurden wie z.B. die Möglichkeit, sich ein Tattoo stechen zu lassen mit dem Bild eines lieben Menschen, um ihn sozusagen immer bei sich zu haben. Weitere Angebote sind die Trauerspaziergänge und das „Fest der Toten“, dass wir in 2024 erstmalig gefeiert haben. In diesem Jahr findet es am Freitag, dem 22.08., um 18.00 Uhr in der Kirche St. Mauritius statt – Infos folgen. Jeder und jede trauert anders – Ratschläge geben ist nicht hilfreich. Einen Hinweis möchte ich mir doch erlauben: Haben Sie keine Scheu, sowohl die katho - lischen, als auch die evangelischen Seelsorger*innen und die Mitarbeiter*innen des Hospizvereins anzusprechen, wir gehen mit Ihnen.
Text: Wolfgang Obermann
Foto: MetaPixel / KI, Quelle: stock.adobe.com
Totengedenken an die Verstorbenen des vergangenen Jahres
Erstmalig hat der AK Trauerpastoral Angehörige von Verstorbenen eingeladen um im "Fest der Toten" die Verstorbenen zu ehren und ihrer zu gedenken
Liebe Gemeindemitglieder, ich darf Sie im Namen des Trauerarbeitskreises ganz herzlich einladen.
Zahlreiche Kinder sind im letzten Jahr tot geboren worden.
Rückblick auf die Trauerwoche in Mülheim
Zurzeit erreichen uns viele Fragen
zur optischen Situation des Friedhofs.
Wir wollen neue Wege gehen
und zukunftsweisende Perspektiven eröffnen,
damit unser Friedhof weiterhin ein ruhiger, grüner Ort
der Besinnung und des Gedenkens bleibt.
Der Friedhof befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch,
er wird immer weniger angefragt,
Grabstätten nach Ablauf der Ruhezeit
nicht mehr verlängert und Sargbestattungen
durch Urnenbestattungen abgelöst.
Über 500 Grabstätten sind frei.
Zukünftige Bestattungsanfragen
werden sich auf den Ursprungsbereich
des Friedhofs konzentrieren und
die freiwerdenden Flächen zu einer
Parkanlage entwickeln.
Tote zu begraben ist eines der sieben Werke der Barmherzigkeit.
- Dies ist und bleibt ein zentrales Anliegen der Kirchengemeinde.
Wir werden alle Fragen, Sorgen und Impulse mit in die
weiteren Überlegungen nehmen und den Wandel gestalten.
Der Friedhofsausschuss
der katholischen Pfarrei St. Clemens und Mauritius
Liebe Leserinnen, liebe Leser, sind Sie schon einmal um einen Rat gebeten worden?
Ich meine nicht die Frage nach der richtigen Menge Zucker im Kuchenteig, sondern um einen echten Rat. „Was glaubst du, sollen wir heiraten?“ oder „Ich überlege, zu kündigen und bei einer anderen Firma anzufangen. Was hältst du davon?“ Nach einer solchen Bitte um Rat und Orientierung können wir uns über das Vertrauen freuen, das uns geschenkt wird, nur stellt sich doch die Frage, ob wir als ältere Menschen (und dazu zähle ich mich) überhaupt noch etwas Sinnvolles zu den wesentlichen Fragen des Lebens zu sagen haben. Lassen Sie mich das an einem Beispiel erläutern: Ich hatte damals (aus heutiger Sicht) sehr konventionelle Vorstellungen: Meine Frau würde sich um den Haushalt und die beiden Kinder (gern zwei Jungs) kümmern, wir hätten ein Haus im Grünen gebaut, und ich hätte in einem sicheren Beruf (ich bin gelernter Bankkaufmann) für das Geld gesorgt. Wenn die Kinder dann aus dem Haus wären, hätten wir uns einen Hund angeschafft und lange Spaziergänge genossen, und selbstverständlich wären meine Frau und ich zusammen geblieben, bis der Tod uns scheidet. Ein Wechsel des Arbeitgebers war nicht vorgesehen, zumal wir aufgrund unseres Hauses ja nicht sehr mobil gewesen wären.
Ich bin als Priester sicherlich kein Experte für moderne Beziehungsformen oder die heutige Berufswelt, aber mein Eindruck ist, dass die Dinge heute etwas anders liegen. Angeblich überlegen rund die Hälfte der jungen Arbeitnehmer, noch in diesem Jahr den Arbeitgeber zu wechseln, und die Scheidungsraten sind sehr hoch; dazu leben viele Menschen ohne Trauschein zusammen, so lange, wie es eben hält. Wie soll ich denn auf diesem Hintergrund sinnvolle Ratschläge geben? Bin ich nicht völlig aus der Zeit gefallen und bestenfalls noch gefragt, wenn es um das richtige Seniorenheim geht?
Ja, ich bin nicht mehr so schnell wie früher und kann auch nicht mehr alles, aber mit der Routine, der Erfahrung und der Sicherheit eines längeren Lebens kann ich auch schwierige Situationen meistern. Ein schöner Spruch lautet: „Neue Besen kehren gut – aber die alten Besen wissen, wo der Dreck ist.“ Hier liegt meines Erachtens ein Schatz, der weit über Fachkenntnis und Zeitgeist hinausgeht. Haben wir nicht wirtschaftliche Krisen, gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Schicksalsschläge erlebt und gemeistert? Heute leiden viele junge Menschen unter Untersicherheit und Entscheidungsdruck, da können wir mit einer gewissen Gelassenheit und Weitblick beratend zur Seite stehen. Wir können Werte wie Durchhaltevermögen, Respekt und Dankbarkeit vermitteln, und (hoffentlich) können junge Menschen aus unseren Fehlern lernen.
In einer Welt, die oft von Unsicherheit und schnellen Veränderungen geprägt ist, sind unsere Weisheit(!) und unser Erfahrungsschatz von unschätzbarem Wert. Wenn wir als Gesellschaft es schaffen, den Dialog zwischen den Generationen zu fördern, dann können wir gemeinsam eine stabile und lebenswerte Zukunft gestalten.
Text: Pater Thomas Lüersmann SDB
Foto: rh2010, Quelle: stock.adobe.com
Experten raten dazu, mit dem Gedächtnistraining nicht zu spät zu beginnen!
Am Donnerstag, dem 4.12., wurde in der Kalk-Mülheimer-Straße im interkulturellen Zentrum ein neues Beratungsangebot eröffnet.
Frau Fatma Celik-Heiligenhaus (Foto Mitte, roter Pullover) wird Donnerstags dort zu erreichen sein.
Ihre Beratung steht allen Menschen offen.
Die Beratung umfasst insbesondere die Funktion eines Lotsenpunktes oder die einer Clearingstelle: Wer hilft bei welcher Problemlage?
Das Angebot ist ein Gemeinschaftswerk des Runden Tisch Buchforst e.V., des Sommerberg e.V., der Awo-Köln, der Sozialraumkoordination mit Marius Henne und unserer Kirchengemeinde.
Pfarrer Wagner erklärte, dass es Stiftungsmittel sind, die der Kirchengemeinde ermöglichen, solche Projekte zu unterstützen und somit als Kirche in den Stadtteilen für die Menschen da zu sein.
Verein "Wir im Nordquartier in Zusammenarbeit mit St.Clemens-Mauritius" gewinnt 2 Preis der Elisabeth-Stiftung
Weiterlesen: Elisabeth Preis für "Wir im Nordquartier - lecker, lecker im Veedel" an St. Antonius
Endlich konnte wieder an Heilig Abend im Liebfrauenhaus mit ca. 100 Gästen gemeinsam gefeiert werden.
Weiterlesen: Weihnachten gemeinsam statt einsam im Liebfrauenhaus
Sie suchen Hilfe für sich oder Angehörige, Bekannte oder Freunde?
Es handelt von einem Tag im Kindergarten, vom Hl. Antonius und von der Lebensmittelausgabe.
Weiterlesen: Tonya trifft Antonius - aus einer Idee ist ein Bilderbuch entstanden
Frau Soltysyak, auf zu neuen Ufern, so heißt der Titel der aktuellen Ausgabe unseres Pfarrmagazins civitas. Schon vor langer Zeit, 1999, haben Sie sich auf den Weg zu neuen Ufern gemacht: sie sind damals aus der Ukraine nach Deutschland gekommen, aus dem einem Ort in der Nähe von Lwiw (Lemberg) nach Köln. Wie haben Sie diesen für Sie wichtigen Schritt erlebt?
„Kinder helfen Kindern, damit Kinder heute leben können“