Meldungen

16.05.2019

… und der Weg geht weiter…


Pfarrversammlung

Wanderer kennen die Rast auf dem Weg. Ein wenig Ausruhen, ein kräftiger Schluck Wasser, ein Bissen Brot und der Blick auf die Landkarte. Wie weit sind sie gekommen und wie geht es weiter?


Kategorie: Allgemein
Erstellt von: linke

So sind auch wir unterwegs als Gemeinde, als Kirche Jesu Christi vor Ort. Herr Rainer Kardinal Woelki spricht vom Pastoralen Zukunftsweg.

Unsere ersten Schritte begannen mit der Fusion in den Jahren 2009 und 2010. Der Pfarrgemeinderat hatte einen Profilierungsprozess ausgerufen, der u.a. zur Entscheidung des Leitspruchs führte: „Grenzen überwinden – Brücken bauen“. Hinzu kam das Modell der „Kirche im Stadtteil – Stadtteilkirche“, um kirchliche, seelsorgerische und soziale Aufgaben vor Ort zu erfüllen. Die bisherigen Schritte des Pastoralen Zukunftswegs in der Pfarrei St. Clemens und Mauritius wurden zur Vorbereitung der Visitation von Herrn Rainer Kardinal Woelki im Januar 2019 durch die Gremien, Gruppen, das Pastoralteam und weitere Mitglieder der Pfarrei reflektiert. So haben wir Antworten auf die Frage des Herrn Kardinals gefunden, wo wir auf dem Pastoralen Zukunftsweg stehen.

Aber auch die Pfarrversammlung am Mittwoch, den 08.05.2019 war ein Innehalten auf diesem Weg. Bei großer Beteiligung von über 70 Teilnehmenden referierte zunächst  die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Frau Brigitte Hoffmans über den Stand der Umsetzung der Präventionsordnung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Das Institutionelle Schutzkonzept, das alle Pfarreien im Erzbistum Köln entwickeln, wurde in der Zwischenzeit geschrieben und tritt in Bälde in Kraft.

Im zweiten Teil der Versammlung gaben die Teilnehmer Rückmeldungen auf die derzeit gültige Gottesdienstordnung. Zu fünf Themen wurde lebendig diskutiert: 1. Der Vorschlag von Herrn Kardinal Woelki, eine Sonntagsmesse in jeder Pfarrei zu feiern, um die Gläubigen zu sammeln. 2. Gefragt wurde nach der Akzeptanz von Beerdigungen durch Laien. 3. Wort-Gottes-Feiern durch Laien als Ersatz der Hl. Messe. 4. Zur Debatten stand die Regelung der Taufen und Trauungen. 5. Die Praxis der Ehejubiläen wurde überdacht. Fragen und Anregungen wurden notiert und werden in den nächsten Wochen in den zuständigen Arbeitskreisen, in der Liturgiekonferenz, im Pfarrgemeinderat und im Pastoralteam besprochen. Über das Ergebnis wird der Pfarrgemeinderat berichten.

Den dritten Teil der Pfarrversammlung bestimmte das  Ansinnen der rumänisch-orthodoxen Metropolie, den Kirchort St. Elisabeth übernehmen zu dürfen. Seit 20 Jahren ist die rumänisch-orthodoxe Gemeinde Gast in St. Elisabeth. Die Feier der Gottesdienste, bzw. die Nutzung der Pfarrräume durch die katholische Schwestergemeinde wird auch weiterhin möglich sein.

Zu allen Themen der Pfarrversammlung und des Pastoralen Zukunftswegs nehmen die Mitglieder des Pfarrgemeinderates gerne weitere Fragen, Ideen und Anregungen entgegen.

Insgesamt war die Pfarrversammlung eine gute Rast auf dem Weg, die dem Pfarrgemeinderat Motivation und Kraft gibt, weiterzugehen.

Ihr Pfarrer Stefan Wagner