Es ist möglich: eine engagierte und gastfreundliche Lebensmittelausgabe mit den gebotenen Sicherheitsvorkehrungen zu verbinden!

Am Dienstagmittag auf dem Kirchplatz von St. Mauritius: ältere und jüngere Menschen, deutschstämmige und Menschen mit Migrationshintergrund – alle mit großen Einkaufstüten bilden eine Wartereihe mit Sicherheitsabständen.

Hier ist schnell klar: Armut und Bedürftigkeit ist nicht an Alter oder Herkunft gebunden.
Drinnen im Pfarrzentrum sortieren emsige HelferInnen vielfältige Lebensmittel, die FahrerInnen der Kölner Tafel in Supermärkten eingesammelt und vorbei gebracht haben. Draußen werden Biertische aufgebaut und die gefüllten Kisten aufgetürmt.
Und viele Menschen verlassen den Platz mit gefüllten Taschen und erleichtert darüber, dass sie diese Unterstützung bekommen.

Die Verantwortlichen der Kölner Tafel klären in der vergangenen Woche, ob diese Art von Hilfeleistung noch weiter stattfinden kann: gibt es FahrerInnen – gibt es überhaupt übriggebliebene Lebensmittel nach den Hamsterkäufen - wie sind die behördlichen Vorgaben – welche Teams können weitermachen – können die bisherigen erfahrenen Teams, in denen aber oft pensionierte Menschen tätig sind, ergänzt werden durch junge Erwachsene….
Gesellschaftspolitisch ist es sicher sinnvoll ein funktionierendes, eingespieltes System wie die Tafel aufrecht zu erhalten, indem sich viele Beteiligte flexibel auf die neue ungesicherte Situation einstellen und zu zeigen, dass Beides möglich ist: engagierte, wertschätzende Hilfsmaßnahmen mit den erforderlichen Sichervorkehrungen zu verbinden!

Eine ähnliche Szene sieht man am Donnerstagnachmittag auf dem Kirchplatz von St. Antonius:
Menschen sammeln sich mit Abständen, einige sitzen auf ihren Rollatoren. Es herrscht eine ruhige, fast heitere Atmosphäre. Jugendliche aus dem Work4you-Projekt des Don-Bosco-Clubs helfen gerne. Die ehrenamtlichen HelferInnen achten auf Abstand, erinnern sich laufend gegenseitig an die Hygiene-Maßnahmen, tragen Mundschutz. Die Meisten sind heute geduldig und zufrieden: die Menschen hinter dem Ausgabetisch, die die Lebensmittel verteilen und auch die Gäste. Es ist genug für jeden da – selbst für die, die erst über Mundprogaganda erfahren haben, dass die Ausgabestelle geöffnet ist und erst gegen Ende gekommen sind. Viele gehen mit einem Lächeln und einem Dank.
Für die Zeit der Krise sind die üblichen Vorgaben ausgesetzt dh. es findet keine Überprüfung von Wohnsitz und Bedürftigkeit statt: jeder Mensch, der da ist, wird bedient.

Die Kirchengemeinde und die ehrenamtlichen HelferInnen ermöglichen es, dass eine der Ausgabestellen geöffnet bleibt, unter der Voraussetzung, dass die behördlichen Anweisungen eine Lieferung durch die Kölner Tafel weiter gestattet:
Dienstag ab 15:00 Uhr - St. Mauritius
Donnerstag ab 15:00 Uhr – Kirchplatz St. Antonius

 


Lebensmittelausgaben

Lebensmittelausgabe der Kölner Tafel
an St. Mauritius

Öffnungszeit:
Dienstag ab 15 Uhr Lebensmittelausgabe und Cafe im Pfarrzentrum
Dienstag ab 15.30Uhr Neuanmeldung und Sprechstunde im Pfarrzentrum
Fr. Barbaric und Team

 

 

Lebensmittelausgabe der Kölner Tafel
an St. Antonius

Tiefentalstr. 38, Köln-Mülheim

Öffnungszeit:
Donnerstag ab 15 Uhr Lebensmittelausgabe und Cafe in der Unterkirche
Donnerstag ab 15.30Uhr Neuanmeldung und Sprechstunde in der Unterkirche
Fr. Briesenick und Team

Solidarität - Instagramm


 

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