Mit einem besonderen Zeichen der Gemeinschaft und des Engagements ist die diesjährige Sternsingeraktion feierlich gestartet:
Zum Auftakt besuchten die Sternsinger das Bezirksrathaus Köln-Mülheim in diesem Jahr gemeinsam und begleitet von den Kirchengemeinden St. Clemens und Mauritius & St. Hubertus und Mariä Geburt.
Rund 30 Kinder und ihre Begleiterinnen und Begleiter wurden dort vom Bezirksbürgermeister Vincent Morawietz und seinem Team herzlich empfangen. In festlicher Atmosphäre sangen die Sternsinger mehrere Lieder und erzählten den Anwesenden von der Aktion, ihrem Engagement und dem Ziel der diesjährigen Sternsingerkampagne.
Bezirksbürgermeister Vincent Morawietz bedankte sich ausdrücklich bei den Kindern und lobte besonders ihre Bereitschaft, sich für andere einzusetzen. Er würdigte, dass viele von ihnen dafür sogar ihre Schulferien nutzen und das trotz der winterlichen Kälte und des Schnees, der an diesem Tag das Sternsingen zusätzlich herausforderte. Dieses Engagement sei alles andere als selbstverständlich und verdiene große Anerkennung.
Blick auf die Sternsingeraktion 2026: Bangladesch
Bei der Sternsingeraktion 2026 richtet sich der Blick nach Bangladesch. Trotz wichtiger Fortschritte im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch immer rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten. Etwa 1,1 Millionen von ihnen sind sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen tätig.
Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich vor Ort dafür ein, Kinder aus diesen Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Zugang zu Bildung und Schulbesuch zu ermöglichen. Die Aktion macht auf diese Situation aufmerksam und sammelt Spenden, um konkrete Hilfe zu leisten und Zukunftsperspektiven zu eröffnen.
Der Besuch im Bezirksrathaus zeigte eindrucksvoll, wie Kinder und Jugendliche mit ihrem Engagement Hoffnung weitertragen lokal in Köln-Mülheim und weltweit darüber hinaus.

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