St. Theresia

Kirche St. Theresia - Ansicht von der Bergisch Gladbacher Straße

Die Kirche St. Theresia ist die jüngste der Kirchen in der Pfarrei St. Clemens und Mauritius. Nach dem 2. Weltkrieg waren neue Siedlungen beidseitig der Bergisch-Gladbacher Straße entstanden und weitere waren auf dem sogenannten Wichheimer Feld geplant, als man sich 1952 für den Bau einer neuen Kirche in diesem Bereich entschied. Im Jahr 1955 konnte man mit dem Bau beginnen, zu dem auch Pfarrhaus, Küsterwohnung, Kindergarten und Jugendheim gehören. Ende Juli 1956 wurde die Kirche von Weihbischof Joseph Ferche konsekriert.

Einer der der JünglingeDer als „Zelt Gottes“ unter den Menschen konzipierte Rundbau ist ein Erstlingswerk des Architekten Gottfried Böhm(external link), der auch die großen Glaswände rechts und links des Altars(external link) mit der Darstellung der drei Jünglinge im Feuerofen(external link) entwarf. Der Bilderzyklus der Längswände stammt von Helmut Lang (*1924), dem damaligen Töpfer der Kölner Werkschulen. Viele Pfarrangehörige fühlen sich mit ihrer Heimatkirche stark verbunden, nicht zuletzt auch deswegen, weil dieser Bau nur dadurch möglich wurde, dass sie oder ihre Eltern und Großeltern nicht geringe finanzielle Opfer erbracht haben.

Die hl. Theresia von Lisieux(external link) wurde am 02.01.1873 in Alencon(external link) geboren und verstarb am 30.09.1897 im Karmelkloster zu Lisieux(external link). Sie ist die Lehrerin des „Kleinen Weges“ im „Kindsein vor Gott“. Der „Weg der Liebe“ hatte für sie keine Grenzen. Sie hat den Gedanken der Gotteskindschaft(external link) auf eine Art und Weise aktualisiert, die viele Millionen Menschen nachhaltig fasziniert hat. Papst Pius XI.(external link) nannte sie den „Stern“ seines Pontifikats(external link). Im Jahre 1925 wurde sie heilig(external link) gesprochen. Am 19.10.1997 ernannte sie Papst Johannes Paul II.(external link) als dritte Frau zur Kirchenlehrerin(external link).

Adresse: An St. Theresia 6, 51067 Köln (keine Postadresse!)

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