St. Petrus Canisius

Blick auf die Kirche St. Petrus Canisius von der Voltastraße herAuf dem „Kalkerfeld” – so auch der erste Name für Buchforst(external link) – wurde Anfang der 30er Jahre nach Plänen der Architekten Wilhelm Riphahn(external link) und Caspar Maria Grod die sog. „Weiße Stadt” erbaut. In den Jahren 1930/31 errichteten diese Architekten die Kirche St. Petrus Canisius, eine der bedeutendsten modernen Kirchen Kölns aus der Zwischenkriegszeit. Sie ist die einzige „Bauhauskirche” in Köln, wenn dies auch durch Kriegseinflüsse und andere bauliche Maßnahmen stark beeinträchtigt wurde. St. Petrus Canisius ist eine Tochterkirche von Herz Jesu. Nach dem Krieg renovierte und veränderte der berühmte Kölner Architekt  Rudolf Schwarz(external link) die Kirche. Die jetzige Innenraumausstattung wurde Anfang der 90er Jahre durch Maria Schwarz ausgeführt.

Der hl. Petrus Canisius(external link), geboren 08.05.1521 in Nimwegen, gestorben am 21.12.1597 in Freiburg/Schweiz, war der erste deutsche Jesuit(external link) und einer der bedeutendsten Kirchenlehrer(external link) seiner Zeit. 1544 gründete er in Köln die erste Jesuitenniederlassung Deutschlands. Seine Lebensaufgabe sah er – nach den Wirren der Reformation(external link) – in der Reform der katholischen Kirche Deutschlands, indem er für die Aufklärung und das „Verstehen“ des Glaubens eintrat. Sein Leben widmete er dem Wiederaufbau des kirchlichen Lebens in Deutschland. Seine Katechismen(external link) wurden in viele Sprachen übersetzt. Papst Leo XIII.(external link) bezeichnete ihn als den „Zweiten Apostel Deutschlands“ nach Bonifatius(external link).

Adresse: Voltastraße, 51065 Köln (keine Postadresse!)

Interaktiver Lageplan bei OpenStreetMap (OSM)